Tipps für das Wandern mit den Kids in luftigen Höhen  

Wer kennt das nicht? Man sehnt sich nach einem Tapetenwechsel. Es zieht einen in die Natur und da am besten in luftige Höhen auf einen Berg. Im Sommer entflieht man dort sogar drückender Hitze und kann oben angekommen, den Endorphin-ausstoß so richtig genießen.  

Unter einer Hochtour verstehen wir übrigens das Hinaufwandern zu einer höher gelegenen Schlafmöglichkeit, wie einer Hütte, von der dann die weiteren Tagestouren bestritten werden.  

Johanna Haaser, selbst Mama von zwei Jungs, ist geprüfte Bergwanderführerin und gibt ein paar nützliche Tipps, wie das Wandern mit den Kleinen zu einem großen Lächeln und nicht zu Gemecker oder gar Tränen führt.  

Wer kennt das nicht? Man sehnt sich nach einem Tapetenwechsel. Es zieht einen in die Natur und da am besten in luftige Höhen auf einen Berg. Im Sommer entflieht man dort sogar drückender Hitze und kann oben angekommen, den Endorphin-ausstoß so richtig genießen.  

Unter einer Hochtour verstehen wir übrigens das Hinaufwandern zu einer höher gelegenen Schlafmöglichkeit, wie einer Hütte, von der dann die weiteren Tagestouren bestritten werden.  

Johanna Haaser, selbst Mama von zwei Jungs, ist geprüfte Bergwanderführerin und gibt ein paar nützliche Tipps, wie das Wandern mit den Kleinen zu einem großen Lächeln und nicht zu Gemecker oder gar Tränen führt.  

Tipp 1: Tourenplanung  

Damit alle Familienmitglieder eine Freude für die Wanderung entwickeln, macht es Sinn, die Kinder in die Planung miteinzubeziehen. Setzen Sie sich eine realistische Zeitberechnung: Kinder schaffen maximal 250 hm pro Stunde bzw. 2 km pro Stunde.  

Planung ist alles!

Tipp 2: Anreise 

Bevor man sich auf eine Hochtour begibt, empfiehlt es sich, am Tag zuvor anzureisen und im Tal zu übernachten. Somit hat der Körper Zeit, sich an das Klima und auch an die wahrscheinlich etwas veränderte Höhe anzupassen. Auch der Geist entspannt sich und der Körper wird nicht noch zusätzlich mit Stresshormonen geflutet, nur weil man wieder mal den Zeitplan etwas zu eng gesteckt hat. 

Tipp 3: Alpine Gefahren richtig einschätzen und in Tourenplanung miteinbauen  

Bevor man sich auf eine mehrtägige Wandertour mit den Kindern begibt, muss man sich den Wetterbericht gut ansehen. Berge sind gekennzeichnet durch rohe Natur, die natürlich auch Gefahren mit sich bringt. Die Gefahr von Steinschlägen oder extremen Wettergeschehen darf niemals unterschätzt werden. Zusätzlich bergen nasse Steige Absturzgefahr. Bei Kletterpassagen sollten deshalb alle Familienmitglieder gut durch ein Seil gesichert sein und generell empfiehlt es sich, einen Bergführer bei Hochtouren an seiner Seite zu haben. 

Tipp 4: Langsam aufsteigen 

Damit es den Kindern auch Spaß macht und man über mehrere Tage verteilt wandern kann, ist ein Aufstieg von ca. 500 hm pro Tag empfehlenswert. Auch hier gilt zwischendurch: Der Körper muss sich an die veränderte Umgebung (Luftdruck und dünnere Luft bei ansteigender Seehöhe) gewöhnen.  

Tipp 5: Schlafhöhe beachten!  

Auf Hüttenniveau angekommen, kann man ruhig immer wieder Berggipfel besteigen. Wichtig ist allerdings, die Schlafhöhe niedriger zu wählen. Auf niedrigerer Seehöhe schreitet die Regeneration des Körpers schneller voran. Deshalb sollte die Schlafhöhe nur langsam gesteigert werden. Für eine zusätzliche Akklimatisation sind zusätzliche Tagestouren förderlich.  

Tipp 6: Seilbahnfahren mit Kindern  

Seilbahnfahrten stellen für Kinder oft extreme Belastungen dar. Da aufgrund ihrer anatomischen Entwicklung im Gehörgang ein Druckausgleich schwerer als bei Erwachsenen zu machen ist, leiden die Kleinen oft unter Druckgefühl im Kopf und Schmerzen im Gehörgang durch zu schnelles Aufsteigen. Hilfreich ist hier, wenn sie auf einem Zuckerl lutschen dürfen.  

Tipp 7: Sonnencreme nicht vergessen  

Da die Sonne am Berg sehr stark ist, ist es wichtig, die Kinder regelmäßig einzucremen. Ich hab immer eine Sportsonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 50 in meinem Rucksack. Auch eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung sind notwendige Begleiter.  

Johanna Haaser ist geprüfte Bergwanderführerin und Mama von 2 Jungs.

Autor: family-2-Go 

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