Museum mit Kindern – geht ja gar nicht. Geht ja wohl!

Museum mit Kindern – geht ja gar nicht. Geht ja wohl!

Wer kennt es nicht? Draußen ist es dunkel, regnerisch und feucht kalt! Die eignen Wände werden am Sonntag immer enger und das Gequengel startet. MAAAMA – mir ist soooo langweilig!  

Ja, jetzt ist guter Rat teuer. Das naheliegendste ist ein schönes Museum oder eine Ausstellung gemeinsam mit den Kindern zu besuchen. Wir Eltern haben jedoch oftmals andere Vorstellungen und Wünsche an das Wochenendprogramm als unsere Kinder.  

Hier unsere 5 Tipps für einen hoffentlich rundum zufriedenstellenden Museumsbesuch:  

  1. Das richtige Museum für dein Kind 

Vorbereitung ist das A und O. Erkundige Dich vorab, welche Museen es gibt und ob es spezielle Angebote für Kinder gibt. Berücksichtige bei der Auswahl des Museums unbedingt die Interessen deines Kindes. Viele Kinder blühen bei einem Museumsbesuch auf, wenn das gezeigte ihrem Interesse entspricht. Dein Kleiner liebt Züge? Dann ab zum deutschen Dampflokmuseum! 

  1. Kurze Stippvisite 

Du möchtest gern stundenlang vor einem Gemälde stehen und dies auf Dich wirken lassen? Das ist mit den meisten Kindern leider nicht möglich. Falls dies mit deinem Kind möglich ist – erstmal Glückwunsch und dann kannst Du diesen Punkt getrost überspringen! Kinder, insbesondere Kleinkinder, sind meist nicht für lange Zeit konzentriert aufnahmefähig und interessiert, deshalb sollte der Besuch des Museums begrenzt sein auf 1-2 Stunden.  

So könnt ihr wahrscheinlich nicht alles erkunden, aber die gute Stimmung bleibt und der Sonntag kann als Erfolg verbucht werden. 

  1. Busy Bees! 

Kinder, die quengeln, sind meist gelangweilt oder müde. Ersteres von beiden könnt ihr einfach vermeiden in dem ihr eure Kinder „beschäftigt“ haltet. Fragt Sie doch mal, was Sie sehen, oder stellt konkrete Fragen zu den Exponaten. Schön sind auch sogenannte Mitmachstationen, wie beispielsweise im Jüdischen Museum in Berlin können Kinder mit Hilfe von Schablonen erlenen ihren Namen auf Hebräisch zu schreiben.  

Ein kleines Rätsel – was soll dieses hebräische Wort darstellen? 

משפחה 2 ללכת 

  1. Richtige Ausrüstung 

Denkt an die richtige Ausrüstung für euren Museumsbesuch. Wenn ihr Kleinkinder dabei habt, bedenkt: auch die Wege im Museum können weite Wege sein. Denkt an einen Kinderwagen oder noch besser an ein Tragetuch. Im „Ernstfall“ kann das Kind getragen werden oder sogar ein kleines Schläfchen machen.  

Snacks und kleine Getränke können müde Museumsforscher auch bei guter Laune halten. Hier bitte die Regelungen vor Ort beachten.  

Manche Kinder nehmen auch gern ihr liebstes Kuscheltier/Puppe oder auch einen Malblock mit auf Erkundungstour.  

Durch die richtige Ausrüstung kannst du einige Quengelei bereits vorbeugen! 

5. Belohnung 

Der Museumsbesuch ist geschafft, alle sind hoffentlich noch guter Stimmung. Es ist Zeit für eine kleine Belohnung. Dies kann etwas Kleines aus dem Museumsshop sein, ein Eis beim Ausgang oder der Spielplatzbesuch. Die rebellischen Eltern können ihre Kinder vorab natürlich auch mit einer heimischen Runde Fernsehen ködern. Das kennen wir doch alle 😉! 

Autor: Melissa

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